Liebe, D-Mark und Tod (Aşk, Mark Ve Ölüm)

Dieses Jahr jährt sich das Anwerbeabkommen zwischen der Türkei und Deutschland zum 65. Mal, deswegen wollen wir einen Blick zurückwerfen und die Geschichte der Gastarbeiter gemeinsam erkunden. LIEBE, D-MARK UND TOD nimmt uns mit auf eine musikalische und gesellschaftskritische Reise durch die deutsche Geschichte von den 1960er Jahren bis heute — mit einem Fokus auf den Erfahrungen, Gefühlen und Perspektiven von Migrant*innen aus der Türkei sowie der 2. und 3. Generation. Dabei wird eine Parallele zwischen deren Marginalisierung auf der sozialen und politischen Ebene wie auch hinsichtlich ihrer transkulturellen Musikkultur deutlich.

In Kooperation mit der DIDF Jugend

DIDF (Föderation demokratischer Arbeitervereine e.V.) ist der Dachverband von Vereinen, in denen sich zugewanderte Menschen aus der Türkei organisieren. Als eine migrantische Selbstorganisation ist uns jedoch wichtig das Miteinander und den Austausch von den hier lebenden Menschen unabhängig von Migrationshintergrund zu stärken und durch unsere Praxis Räume zum Begegnen zu schaffen. Seit über 45 Jahren setzt wir uns gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ein und sehen es im gleichen Zuge wichtig sich genauso gegen Arbeitslosigkeit, Sozialabbau und Krieg einzusetzen. Die DIDF- Jugend ist die Jugendorganisation der DIDF. Als migrantische Jugendorganisation machen wir unsere Arbeit da, wo wir leben. In Betrieb, Uni, Schule und Stadtteil. Wir organisieren uns, weil wir sehen, dass es nicht so weiter gehen kann. Wir erleben wie Rassismus und Geldprobleme uns Perspektiven nehmen. Aber wir wissen auch, dass wir die Spaltung durch Rassismus und das ausbeuterische System nur gemeinsam überwinden können! Wir wollen eine Welt ohne Kriege, Armut und Ausbeutung!

 

 

Musik, Dokumentation; Deutsch, Türkisch mit Untertiteln
Regie: Cem Kaya
Deutschland 2022, 96 Min.

Themen: Musik, Migration