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Sorry Genosse

Lange bevor "Wind of Change" aus allen Kurzwellenempfängern dröhnte, begegneten sich Hedi und Karl-Heinz in einem kleinen Thüringer Dorf. War diese Begegnung im Jahr 1969 auf Tante Klärchens Familienfeier Liebe auf den ersten Blick? Vielleicht, problematisch nur, dass die Leben der Thüringer Medizinstudentin und dem westdeutschen Linksaktivisten durch die Mauer getrennt wurden.

In dieser Dokumentation erzählt uns die 1988 geborene Regisseurin Vera Brückner aus einer frischen und jungen Perspektive, die tragikomische Geschichte von Hedis und Karl-Heinzs Versuch gegen alle Widerstände ein gemeinsames Leben zu führen. Mit einem Gemisch aus nachgestellten Szenen im Retro-Look, Archivaufnahmen, alten Fotos und untermalt von Coversongs von Ton Steine Scherben, erleben wir eine teils herzerwärmende, aber auch rasante Geschichte, in der sowohl die Staatssicherheit wie eine haarsträubende Flucht aus der DDR eine Rolle spielen.

Getragen von dieser Inszenierung und vor allem den Charakteren von Hedi und Karl Heinz, hat mich diese Dokumentation zum Lachen, Mitfühlen und Mitfiebern gebracht. Ein Kinoerlebnis, das sich lohnt.

 

-Ch

Dokumentation; Deutsche Fassung
Regie: Vera Brückner
Deutschland 2021, 94 Min.

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