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OmU

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33. Hamburg International Queer Film Festival

Wet Sand

Der VVK startet am 1.10.

In einem kleinen georgischen Dorf am Schwarzen Meer scheinen alle glücklich und im Glauben, dass sie sich im Dorf alle kennen. Bis eines Tages der alte Eliko erhängt aufgefunden wird. Seine Enkelin Moe wird gerufen, die Beerdigung zu organisieren. Dabei stösst sie auf ein Netz von Lügen, das sich erst langsam auflöst und sie die tragischen Hintergründe von Elikos verborgener und verbotener Liebe mit Amnon während 22 Jahren kennenlernt. Der Spielfilm «Wet Sand» zeigt Menschen, die leiden oder sterben, weil sie ihre Liebe geheimhalten und gemäss uralten, erstarrten religiösen und sozialen Institutionen verleugnen und verdrängen müssen. Die patriarchalische, heteronormative Kultur, welche in der Gesellschaft Entwicklung und Vielfalt verhindert und Pseudo-Identität propagiert. Genauso oder ähnlich läuft es, meint die georgisch-schweizerische Regisseurin Elene Naveriani, noch heute in vielen Ländern des Ostens. Was im Film zu sehen ist, spiegle einen kleinen Teil der Tragödien. Täglich geschieht es, dass in ihrem Land nicht lieben und leben darf, wer nicht den Normen entspricht. -der-andere-film

Anwesend/Present: Bebe Sitashvili, Gia Agumava (Darsteller*innen/Actresses*actors)
Das Gespräch nach dem Film wird in Deutsche Gebärdensprache gedolmetscht.

Drama; Georgisch mit Untertiteln
Regie: Elene Naveriani
Georgien, Schweiz 2021, 115 Min.

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