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Mit Gast und Filmgespräch

Deckname Jenny

„Jennys“ Bande will nicht mehr zuschauen: Flüchtlinge an den Zäunen Europas, eingesperrt in Lagern. Doch als „Jennys“ Vater deren militante Ambitionen zufällig herausfindet muss er sich seiner Vergangenheit stellen. Der Deckname „Jenny“ scheint zweifelsohne der jungen Aktivistin zu gehören doch die klare Zuordnung des Decknamens verschwimmt plötzlich immer mehr je gefährlicher es für alle Beteiligten wird.

Wir erzählen die fiktive Geschichte von jungen Aktivist*innen und ehemaligen Militanten. Mit Augenzwinkern. In Tempo, Zeitlupe und Aktion. Aus Sympathie und Liebe zu den Menschen, die sich nicht mit Rassismus, Homophobie und einer Festung Europa abfinden wollen. Es geht um Menschen mit Stärken und Schwächen – nicht um Geschlechterstereotype, Macker und Helden. Ohne Denunziation des militanten Teils sozialer Bewegung. Denn Geschichte von unten erzählt sich anders.

Eine Geschichte zwischen Liebe und Verrat, Hoffnung und Resignation, Widerstand und Freundschaft.

Politischer Spielfilm; Deutsche Fassung
Regie: Samira Van Zeer
Mit Sarah Graf, Ulf PeterSchmidt,Jörg Messerschmidt, Detlef Neuhaus, David Schellenberg
Deutschland 2018, 108 Min.

Themen: Rebellen, Außenseiter, Abschiebung, Widerstand, Träume, Unabhängigkeit, Polizei